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10 Schritte zur guten Domain

27.05.2009 (1. Update nach 15.10.2008)
Der Name einer Website (=Domain) ist vergleichbar dem Standort eines Ladengeschäfts. Die Domain einer Website entscheidet über Erfolg oer Versagen.
Die Entwicklung der Domain, muss daher von den 10 Prinzipien der Markenbildung geleitet sein.

1. hoher Wiedererkennungswert
Eine gute Domain muss eine hohen passive Wiedererkennung haben. Dann wird er aus der Liste der Treffer häufiger als Höherplazierte angeklickt. Bei einer hohen aktiven Wiedererkennung wird die Domain sogar direkt in das Suchfenster eingegeben. Der Besucher betritt die Website exclusiv ohne Wettbewerber.
Die Domain wird nur bei hoher emotionaler Aufladung oder häufiger Wiederholung der Marke auf der Website wiedererkannt. Idealerweise ist das Hauptkeyword in der Domain enthalten.

2. kurz und knackig
Acht bis 10 zeichen ist die optimale Länge einer Domain. Erinnert werden aber auch Domains bis zu 20 Zeichen, wenn der Inhalt eine hohe Relevanz hat. Domains sollten möglichst ohne Minuszeichen auskommen, sofern der inhalt dadurch nicht entstellt wird.

3. einfaches buchstabieren
Eine Domain, die kompliziert zu buchstabieren ist, wird leichter vergessen und ungerne genutzt. Selbst Lesezeichen werden kaum gesetzt.

4. Semantik Muttersprache
die Domain sollte eine Bedeutung(Semantik) in der Muttersprache haben oder mit einer Bedeutung assoziiert werden. In Detuschland sind das Begriffe, die von Deutschen vertanden werden. Man mag durch seine Domin die internationalität betonen, schneidet sich aber damit Besucherströme ab.

5. positive Assoziation
Wenn eine Domain eine Geschichte erzählt, hat der Anbieter gewonnen. Der Name der Website muss sofort eine Assoziation bei Besucher auslösen und zwar eine positive Assoziaton, :-) statt :-(
Ein Schmunzeln trägt besonders viele Besucher in die Website.

6. Nomen est Omen
Die Website muß halten, was der Namen verspricht. Die Domain muss die Emotionalität und den Inhalt der Website möglichst genau widerspiegeln. Wer schmunzelnd die Website besucht und dort auf moralinsauere Texte trifft, kommt nicht wieder.

7. keine Symbole
Eine Domain sollte keine Symbole enthalten. Erstens werden Symbole {[(&+§-$%)]} von den Suchmaschinen nicht immer treffsicher erkannt. Zweitens werden Symbole in manchen Programmiersprachen als Steuerzeichen interpretiert. Drittens erinnern sich Besucher nicht gut an Symbole innerhalb von Namen.

8. Domain Erweiterungen
In Deutschland haten sich vor allem die .de-Erweiterung durchgesetzt. Die Robots interpretieren .de-Domains als deutschsprachige Domains und indizieren sie im deutschen Index. Die .com Endungen werden in den US-amerikanischen Index aufgenommen. Manche Endungen sind für Behörden reserviert (.gov). Die Erweiterungen .biz, .org, .info und .net haben sich in Deutschland nicht durchgesetzt, d.h. einer Website mit .biz, .org oder .net wird eine eine geringere Reputation zugeschreiben. Besucher sind mißtrauisch und besuchen die Seite nicht.
Durch die Verwendung dieser eher unbekannten Erweiterungen schneidet man sich den Besucherstrom ab.

9. Domain Alter
Das Alter einer Domain ist ein aber eben nur ein wichtiges Ranking-Kriterium bei den Suchmaschinen. Je älter eine Domain, je länger sie im Netz ist, desto höher ist die Reputation dieser Domain, desto höher ist das Vertrauen in die Inhalte dieser Domain.

Daher kann es sehr sinnvoll sein, eine Domain mit einem attraktiven Namen zu kaufen, die schon lange geparkt war. Allein durch den Umstand des Domainalters gewinnt man nach der inhaltlichen Füllung dieser Website eine erhebliche Reputation als Vorschuß. Aber bessere Informationen sind nicht zwangsläufig auf den älteren Domains zu finden. Daher sollte das Ranking Krierium ALTER nicht überbewertet werden.

10. Backlinks auf Domain
Nicht nur die Anzahl der Links auf eine Domain ist ein ganz wichtiges Kriterium für die Suchmaschine, sondern auch das Alter dieser Backlinks. Denn je älter ein externer Link auf eine Website, desto höher ist die Reputation, das Vertrauen in diesen Link.

Der Pagerank der Backlinks auf eine geparkte Domain sind insofern ein weiteres Entscheidungskriterium für den Domainkauf. Ideal sind dabei Links aus älteren Newsarchiven, denn dort besteht eine geringere Gefahr, daß die Links nach dem Verkauf der Domain gelöscht werden. Links von DMOZ sind ganz nützlich, aber es gibt kein Google keinen DMOZ-Boost.

Ebenso sollten diese Links keinen "rel=nofollow"-Tag verwenden, denn diesem Link wird dann tatsächlich nicht gefolgt. Weder der Pagerank noch der Ankertext wird gewertet.

Zusammenfassung

In 10 Schritten kann eine wertvolle Domain erschaffen werden. Der Name allein garantiert allerdings keine dauerhaft hohe Bewertung. Dafür sind vor allem exclusive Inhalte erforderlich, die Dritte zum Verlinken auf die Seite motivieren.

Dr. Wolf Blass & Sabine Blass

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